Aktion „Hamburg räumt auf“: Viele Geflüchtete halfen mit

11.04.2016 - 13:56

Auf Einladung der Stadtteilkonferenz Meiendorf, der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Astrid Hennies und der örtlichen Feuerwehr meldeten sich rund 60 Bewohner/innen der Zentralen Erstunterkunft Hellmesbergerweg, um bei der diesjährigen Aufräumaktion mitzumachen. Begleitet wurden sie von vielen Mitarbeiter/innen aus dem Sozial- und Unterkunftsmanagement sowie von Einrichtungsleiter Orhan Akkaya: „Sehr viele Flüchtlinge aus unserer Unterkunft hatten Lust, bei ‚Hamburg räumt auf‘ mitzuhelfen. Die Beteiligung war enorm.“

Zusammen mit etwa 30 weiteren Helfer/innen aus dem Stadtteil sammelten sie am Samstagvormittag Müll. Zwischen dem Spitzbergenweg und der Saseler Straße fanden sie nicht nur kleinere Abfälle – auch einen Bettkasten, einige Autoreifen und einen Kindersitz. „Gerne habe ich die Gelegenheit genutzt, die noch Ortsunkundigen zu begleiten und ihnen unseren Stadtteil zu zeigen“, erzählte SPD-Abgeordnete Astrid Hennies. „Ich fand es überwältigend, dass sich so viele Flüchtlinge freudig und engagiert beteiligt haben.“ Zum Abschluss trafen sich alle Helfer/innen an der Saseler Straße. Anstelle der üblichen Erbensuppe mit Schweinefleisch gab es diesmal eine vegetarische Linsensuppe.

Hamburg räumt auf
Rund 90 Helfer/innen aus Meiendorf sammelten bergeweise Müll in ihrem Stadtteil, darunter auch etwa 60 Flüchtlinge der AWO-Unterkunft. (Foto: AWO Hamburg)
Hamburg räumt auf
(Foto: Nicola Maria Jäger)

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