AWO gegen Rassismus

21.03.2016 - 12:33

AWO fordert auf zu selbstkritischem Umgang und intensiver Auseinandersetzung

Mitarbeitende und Ehrenamtliche der AWO Hamburg setzen sich gegen Rassismus ein

„Wir neigen dazu, Rassismus am rechtsextremen Rand der Gesellschaft und damit weit weg von uns selbst zu verorten. Doch müssen wir uns die Frage stellen, was Rassismus mit uns selbst zu tun hat“, erklärt der Bundesvorsitzende der AWO Wolfgang Stadler auch angesichts immer weiter steigender Übergriffe auf Flüchtlingseinrichtungen am heutigen Tag gegen Rassismus. So würden wissenschaftliche Studien zeigen, dass rassistische Gewalt immer dann steigt, wenn einzelne Täter sich als Vertreter eines vermeintlichen Mehrheitswillens fühlen.

Zwar lehnt der allergrößte Teil der Gesellschaft rassistisch motivierte Angriffe und Straftaten ab. Rassismus beschränkt sich aber nicht auf physische Attacken: Wenn Menschen zum Beispiel aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, oder es für sie viel schwieriger ist, eine passende Wohnung zu finden, sind das rassistische Ausgrenzungen.

„Es ist eine wichtige Aufgabe für die gesamte Gesellschaft, sich inhaltlich mit Rassismus und unbewussten Vorurteilsstrukturen auseinandersetzen“, fordert auch AWO Hamburg Landesgeschäftsführer Michael Schröder. „Daher nehmen wir das Thema auch im Rahmen unserer diesjährigen AWO-Aktionswoche vom 11. bis 19 Juni an."

 

FSJ-ler und BFD-lerinnen der AWO Hamburg gegen Rassismus.
FSJ-ler und BFD-lerinnen der AWO Hamburg sind gegen Rassismus.
Seniorinnen und Senioren des AWO Treffs Niendorf sind gegen Rassismus.
Seniorinnen und Senioren des AWO-Treffs Niendorf sind gegen Rassismus.

Zurück