AWO Hamburg schließt sich Appel zur Unterstützung von Flüchtlingen an

08.10.2014 - 11:39

In der gemeinsamen Erklärung der Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Kirchen werden alle Hamburger dazu aufgefordert, die Behörden bei der Suche und Einrichtung von Notunterkünften zu unterstützen. Jede verfügbare, geeignete Fläche werde für die Unterbringung benötigt. In der Erklärung heißt es: „Gründen Sie Willkommens-Initiativen. Flüchtlinge brauchen nach­bar­schaft­liche Un­ter­stüt­zung und persönliche Hilfe.“ Hamburg sei eine weltoffene und tolerante Stadt. „Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass es so bleibt.“

Landesgeschäftsführer Michael Schröder steht voll dahinter: „Wir prüfen natürlich auch unsere eigenen Möglichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen.“

Die AWO bietet bereits seit Jahren in der Jugendwohnung in Niendorf un­be­glei­teten minderjährigen Flüchtlingen ab 16 Jahren aus allen Ländern der Welt Unterkunft, Betreuung, Unterstützung in Fragen des Asylrechts und bei behördlichen Angelegenheiten an.

Der Vorstandsvorsitzende der AWO Hamburg, Holger Kahlbohm sowie Landesgeschäftsführer Michael Schröder unterstützen den Aufruf. Foto: Jakob Börner
Der Vorstandsvorsitzende der AWO Hamburg, Holger Kahlbohm sowie Landesgeschäftsführer Michael Schröder unterstützen den Aufruf. Foto: Jakob Börner

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