AWO-Sozialkonferenz in Hamburg zum Thema „Frauen und Gleichberechtigung“

11.09.2015 - 12:25

1919 waren es vor allem Frauen wie die AWO-Gründerin Marie Juchacz, die sich für eine sozial gerechte Gesellschaft einsetzten. Bis heute prägen herausragende weibliche Persönlichkeiten den Wohlfahrtsverband sowie die frauen- und gleichstellungspolitischen Errungenschaften der deutschen Zeitgeschichte. „Fast 100 Jahre nach der Gründung der Arbeiterwohlfahrt und der Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Frauen in Deutschland sind viele Bausteine zur vollständigen rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern gelegt worden“, sagt Wilhelm Schmidt, Präsident der AWO. „Trotzdem ist die strukturelle Benachteiligung von Frauen in fast allen gesellschaftlichen Bereich nach wie vor Realität.“ Darüber diskutieren auf der 6. AWO-Sozialkonferenz rund 270 Delegierte aus ganz Deutschland zusammen Politikern und Fachleuten. Zentrale Themen sind unter anderem Lohngerechtigkeit sowie Selbstbestimmung. Mit dabei ist unter anderem auch Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Mit dem Blick zurück nach vorn möchte die AWO bei der diesjährigen Sozialkonferenz die Weichen für eine Weiterentwicklung der Frauen- und Gleichstellungspolitik inner- und außerhalb der AWO stellen. „Wir freuen uns, dass die bundesweite Sozialkonferenz der AWO erstmals in Hamburg unter diesem wichtigen Thema stattfindet“, sagt Holger Kahlbohm, Landesvorsitzender der AWO Hamburg. „Denn die Gleichstellung der Geschlechter ist für die AWO ein Kernbestandteil ihrer Leitsätze.“

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(Foto auf Startseite: AWO Bundesverband e.V.)

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