Schürze um, ran an den Speck: Wohlfahrtsverbände bieten Perspektivenwechsel für Abgeordnete

29.10.2015 - 17:37

Am 5. November 2015 ist alles anders: 48 Politiker/innen aus der Bürgerschaft und den Bezirksversammlungen versorgen Flüchtlinge in der Erstaufnahme, begleiten ambulante Altenpfleger/innen oder bereiten in einer Stadtteilschule Mahlzeiten vor. Neben Einrichtungen anderer Wohlfahrtsverbände, nimmt auch die AWO Hamburg am "Perspektivenwechsel" teil. Aus der Praxis heraus ergeben sich Kontakte mit Mitarbeiter/innen und Betroffenen.

Die Abgeordneten folgen einer Einladung der Hamburger Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGFW) zum Aktionstag „Perspektivenwechsel“. Schirmherrin ist Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit.

„Es geht an diesem Tag weder um eine Leistungsschau noch darum, den Abgeordneten unser Leid zu klagen. Wir wollen die soziale Wirklichkeit der Stadt vermitteln“, erklärt Jens Stappenbeck, Geschäftsführer der AGFW.

Bereits 2011 und 2013 war die AGFW mit der Aktion „Perspektivenwechsel“ erfolgreich und konnte mit vielen Politiker/innen ins Gespräch kommen. In diesem Jahr bieten 65 Einrichtungen von der Wohnungslosenhilfe über Hilfsangebote für Suchtkranke bis zum Sozialkaufhaus und zur bilingualen Kindertagesstätte die Chance, Hamburg mit anderen Augen zu sehen. Jede/r dritte Bürgerschaftsabgeordnete wird sie nutzen.

Politiker aus der Bürgerschaft und den Bezirksversammlungen besuchen am 5. November fünf Einrichtungen der AWO Hamburg, darunter das Jugend- und Bildungswerk, das Projekt "REAL" an der Stadtteilschule Bergedorf, die Kita Tigerente in Wilhelmsburg, das AWO Seniorenzentrum Hagenbeckstraße sowie die Wohn-Pflege-Gemeinschaft "Simrose".

Medienvertreter/innen sind herzlich eingeladen, in einer AWO-Einrichtung den "Perspektivenwechsel" zu begleiten. Dafür wenden Sie sich gerne an die Unternehmenskommunikation unter 040-41 40 23-43.

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