Seit 20 Jahren in Eilbek: AWO-Kita Hasselbrook

27.08.2015 - 11:02

Rund 20 Jahre ist es her, als Karin Kornrumpf und Doris Timm ihren ersten Arbeitstag in der AWO-Kita Hasselbrook hatten. Schon damals war die Eilbeker Einrichtung „Multikulti“ geprägt. Nach der Eröffnung 1995 kamen viele Kinder aus Jugoslawien und der Türkei – heute stammen die Familien unter anderem aus der ehemaligen UdSSR, Afghanistan oder dem Nahen Osten. „Wir haben immer gut gefeiert“, erzählt Kornrumpfs 55-jährige Kollegin. Bei internationalen Kita-Festen geben sich die Familien damals wie heute viel Mühe. So werden zum Beispiel landestypische Gerichte gekocht. Für beide ist die Kita Hasselbrook somit mehr als eine Bildungseinrichtung: „Familien, die in ihrer Heimat eigentlich befeindet sind, leben hier friedlich miteinander“, sagt Karin Kornrumpf.

Pädagogisches Konzept: Offene Bildungsarbeit

Rund 80 Kinder bis sechs Jahre betreuen die Erzieher/innen zusammen mit FSJ’lern und Ehrenamtlichen heute; die meisten von ihnen seit der Krippe. Doris Timm sagt: „Ich finde es gut, dass wir hier als Erzieher viele Freiräume haben und unsere Angebote nach den Interessen der Kinder ausrichten können. Zudem können wir auch eigene Ideen einbringen, wie zum Beispiel den „Kleiner Muck“-Raum oder das Piratenschiff im Treppenhaus“. Für die 57-jährige Kita-Leiterin ist es eine Leidenschaft, zu initiieren und Raum für kreative Entfaltung zu geben – nicht nur bei den Erziehern, auch bei den Kindern. „Deshalb haben wir uns bewusst für die offene Arbeit entschieden.“

Doris Timm und Karin Kornrumpf, AWO Kita Hasselbrook
Doris Timm und Karin Kornrumpf sind von Anfang an dabei. (Foto: AWO Hamburg)

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