Sozialsenator Scheele und AWO-Präsidiumsvorsitzender Schmidt besuchen AWO-Einrichtungen

09.02.2015 - 09:42

Einer Führung durch die knapp ein Jahr alten Räumlichkeiten der Mutter-Kind-Einrichtung, die gemeinschaftlich zum Kochen und Essen genutzte Küche und die Wohnung einer Mutter mit ihrem Kind folgte eine anregende Diskussion. Detlef Scheele erörterte mit der Mitarbeiterin der Mutter-Kind-Einrichtung Anna-Theresa Hilbig, dem Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie Arne Eppers sowie seinem Stellvertreter Thomas Inselmann, dem Landes­vor­sitz­enden der AWO Hamburg, Holger Kahlbohm, Landesgeschäftsführer Michael Schröder, dem Präsidiumsvorsitzende des AWO-Bundesverbandes Wilhelm Schmidt sowie Bereichsleiter Helge Jaschke vielfältige Themen: Von der konkreten Unterstützung der Schwangeren bzw. jungen Mütter oder Väter durch das AWO-Team über die Möglichkeit, parallel eine Ausbildung nachzuholen oder anzuschließen bis hin zur anschließenden Wohnraumsuche auf dem Weg in die Selbständigkeit. Wilhelm Schmidt unterhielt sich mit einer jungen Mutter. Auf seine Frage, ob sie sich in der AWO-Wohngruppe gut betreut fühle, antwortete sie mit einem klaren „Ja, sehr!“

Thomas Inselmann erläuterte das Konzept, das auch in anderen AWO-Mutter-Kind-Wohngruppen wie Boberg oder der Lenzsiedlung zum Tragen kommt: „Das erfahrene Team gibt jungen Müttern und Vätern ab dem 16. Lebensjahr, die aufgrund ihrer Lebenssituation nicht zu Hause, bei ihrem Partner oder in einer eigenen Wohnung leben können schrittweise eine Anleitung zur Selbständigkeit in allen Lebensbereichen. Sie unterstützen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben und stehen bei der Pflege und Erziehung des Kindes zur Seite. Die Mütter und Väter erhalten außerdem die Chance, einen Schul- bzw. Berufsabschluss zu erwerben, das steht aber zunächst nicht im Vordergrund.“ In der Wohngruppe kann die AWO bis zu sieben Schwangere, Mütter oder Väter mit insgesamt acht Kindern aufnehmen.

Anschließend besichtigte die Runde noch die Kita Am Inselpark im gleichen Gebäude. Kitaleiterin Christa Glischke-Klein führte durch die hellen, neu eingerichteten Räumlichkeiten der ebenfalls erst ein Jahr jungen Einrichtung. Sie berichtete: „Es  ist mittlerweile aufgrund des Fachkräftemangels schwierig, vakante Stellen nachzubesetzen. Zudem bin ich der Ansicht, dass die Erzieher-Kind Relation durchaus verbesserungsfähig ist.“ Insbesondere das Thema Fachkräftemangel sowie die Konkurrenzsituation mit anderen Kitas im Quartier interessierten den Sozialsenator sehr.

Die Kita liegt wie die Mutter-Kind-Einrichtung mitten auf der Elbinsel Wilhelms­burg in einem Bau, der als Teil der Internationalen Bauausstellung (IBA) im Sommer 2013 fertiggestellt wurde. Die Kita ist nach neuesten Standards eingerichtet und bietet Ruhe und Rückzug inmitten des pulsierenden Stadtteils Wilhelmsburg. Es ist Platz für bis zu 56 Kinder, vom Krippenalter bis zur Einschulung.

Zur Mutter-/Vater-Kind-Wohngruppe Am Inselpark

Zur Kita Am Inselpark

Eine Mutter mit Kind zeigte den Besuchern ihre Wohnung.
Eine Mutter mit Kind zeigte den Besuchern ihre Wohnung.
AWO-Bundes-Präsidiumsvorsitzender Wilhelm Schmidt im Gespräch mit Sozialsenator Scheele und Kitaleiterin Christa Glischke-Klein.
AWO-Bundes-Präsidiumsvorsitzender Wilhelm Schmidt im Gespräch mit Sozialsenator Scheele und Kitaleiterin Christa Glischke-Klein.
Holger Kahlbohm, Landesvorsitzender der AWO Hamburg, AWO-Bundes-Präsidiumsvorsitzender Wilhelm Schmidt, Landesgeschäftsführer der AWO Hamburg, Michael Schröder und Sozialsenator Detlef Scheele beim offenen Austausch „Am Inselpark“.
Holger Kahlbohm, Landesvorsitzender der AWO Hamburg, AWO-Bundes-Präsidiumsvorsitzender Wilhelm Schmidt, Landesgeschäftsführer der AWO Hamburg, Michael Schröder und Sozialsenator Detlef Scheele beim offenen Austausch „Am Inselpark“.

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