Spielen ohne Grenzen: Aktion mit Jugendlichen aus Meiendorf

07.06.2016 - 17:00

Spielen ohne Grenzen – das war das Motto der Aktion, die das Jugendwerk der AWO Hamburg auf dem Gelände des Meiendorfer Jugendclubs „Mittendrin“ am vergangenen Samstag auf die Beine gestellt hatte. Etwa 40 Kinder und Jugendliche kamen so bei bestem Wetter zusammen, davon über 20 Geflüchtete aus der AWO-Erstaufnahme Hellmesbergerweg. In Teams lenkten sie Murmeln durch Holzleisten oder liefen mit Luftballons vor dem Bauch in einer Reihe – Ziel dieser Kooperationsspiele ist es, zusammen etwas zu schaffen. Dabei spielen Herkunft, Religion oder Hautfarbe keine Rolle. „Die Jugendlichen lernen sich näher kennen, indem sie gemeinsam Aufgaben bewältigen“, erklärt Julia Nierzwicki vom Landesjugendwerk. „Sprache spielt dabei keine Rolle.“ Zusammen mit elf weiteren Engagierten von der AWO-Jugendorganisation brachte sie so Acht- bis 14-Jährige zusammen, die sonst wenige Berührungspunkte im Alltag haben. Zwischen den Spielen des Jugendwerks schminkten Mitarbeitende des Jugendclubs Kindergesichter, ließen sie auf Leinwänden malen und boten ein Picknick auf der angrenzenden Wiese. Zur Erfrischung gab es alkoholfreie Fruchtcocktails.

„Das Schönste war das positive Feedback der Geflüchteten“, erzählt Julia Nierzwicki. „Ich bin glücklich.“ oder „Kommt ihr morgen wieder?“ sagten viele Kinder auf dem Rückweg. Aufgrund des großen Zuspruchs aus dem Stadtteil, sind weitere Aktionen in Planung.

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Gar nicht so leicht: Im Team versuchen die Kinder und Jugendlichen, eine Murmel mit Hilfe von Holzleisten weiterzuleiten. (Foto: Landesjugendwerk)
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Zwölf Teamer*innen zeigten vollen Einsatz für die rund 40 Kinder und Jugendliche aus Meiendorf. (Foto: Landesjugendwerk)

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