AWO Hamburg bietet Notdienst für bestreikte Kitas

Die Gewerkschaft Verdi hatte am Montag bekannt gegeben, dass sie am 19. Januar in den Kitas, Jugendhilfe-Einrichtungen und in der Landes­geschäfts­stelle einen Warnstreik durchführen wird. Die Geschäftsführung des AWO-Landesverbandes hat daraufhin die Eltern über den Stand der im November begonnenen Tarifverhandlungen und darüber informiert, dass sie einen Notdienst für Kita-Kinder anbietet. Außerdem hat sie sich für entstehende Unannehmlichkeiten entschuldigt. „Wenn Eltern keine alternative Betreu­ungs­möglichkeit für diesen Tag haben, tragen wir mit flexiblen Lösungen dafür Sorge, dass es keine Härtefälle gibt und die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich ausfallen“, sagte Landesgeschäftsführer Michael Schröder.

Die Geschäftsführung der AWO Hamburg hat unterdessen erneut die Absicht unterstrichen, schnellstmöglich ein Angebot vorzulegen, welches das große Engagement und die Leistungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigt und gleichzeitig die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten berücksichtigt. Dazu hat sie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Zeitplan informiert, in welchen Schritten Entscheidungen fallen bzw. der Betriebsrat und die Tarifkommission davon in Kenntnis gesetzt wird. „Wir sind zuversichtlich, auf Basis des Jahresabschlusses 2011 Mitte Februar weitere Entscheidungen zur Konsolidierung und Restrukturierung treffen zu können. Diese werden uns dann ermöglichen, die Tarifverhandlungen im zweiten Quartal mit einem Angebot fortzusetzen“, so Schröder.

Landesgeschäftsführer Michael Schröder
Landesgeschäftsführer Michael Schröder
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