AWO Hamburg dementiert Zahlungsschwierigkeiten

Der NDR Hörfunk hat heute in Nachrichten-Beiträgen die Finanzsituation des AWO-Landesverbandes Hamburg falsch dargestellt. „Die AWO Hamburg hat keine massiven Finanzprobleme und auch keine Zahlungsschwierigkeiten. In diesem Jahr werden wir voraussichtlich aufgrund des Verkaufs der Ge­schäfts­stelle in der Rothenbaumchaussee ein positives Jahresergebnis erzielen. Gleichwohl verhandeln wir mit der Gewerkschaft verdi über einen Tarif, der Zeit für Konsolidierungsmaßnahmen lässt, um eine nachhaltig positive Ertragslage zu sichern“, sagte Landesgeschäftsführer Claus Gotha. Deswegen verhandele die AWO Hamburg mit verdi über einen „Zukunftssicherungstarifvertrag“. Die Tarifverhandlungen hatten Ende November begonnen, der NDR Hörfunk hatte fälschlicherweise über die Notwendigkeit eines „Notlagentarifvertrages“ berichtet. „Die Liquidität ist gesichert, so dass sich weder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch Eltern im Kita-Bereich Sorgen machen müssen“, so Gotha.

Die Geschäftsführung des AWO-Landesverbandes hat damit begonnen, das Controlling und das Kostenmanagement aller seiner Einrichtungen zu verbessern. Damit können potenzielle Risiken zeitnah erkannt und erforderliche Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Dies dient laut Gotha der Zukunfts­sicherung des gesamten Landesverbandes.

Die bisher im Kitabereich verwendete Software wird derzeit dahingehend geprüft, ob sie noch den Anforderungen aufgrund veränderter Rahmenbe­dingungen entspricht. Im Hinblick auf die von uns vorfinanzierten Kitakosten ist es aus internen wie externen Gründen zu Verzögerungen bei der Abrechnung der Leistungen gekommen. Gotha: „Der AWO-Landesverband wie auch die betroffenen Bezirksämter sind dabei, die Rückstände zügig aufzuarbeiten.“

Die AWO Hamburg wird Anzeige gegen Unbekannt wegen übler Nachrede erstatten.

 

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