AWO-Kreisvorsitzender von Bergedorf erhält Bundesverdienstkreuz

Der 71-jährige Manke ist für sein vielfältiges bürgerliches Engagement aus­ge­zeichnet worden. Er erhielt das Bundes­verdienstkreuz und die vom Bundes­präsidenten Joachim Gauck unterschriebene Urkunde aus den Händen von Hamburgs Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Jutta Blankau.

Wer genau ihn für diese Auszeichnung vorgeschlagen hat, weiß der Bergedorfer gar nicht. Es werden seine vielfältigen Aktivitäten für seine Mitmenschen, den Sport und die Umwelt sein – insbesondere für seinen Heimatstadtteil Bergedorf West: Der Vater dreier Söhne war 30 Jahre Vorsitzender des Sportvereins SV Bergedorf West und ist seit 1997 für die SPD Mitglied der Bergedorfer Bezirksversammlung. Zusammen mit einem CDU-Kollegen engagierte sich Manke für den ersten Trimm-dich-Pfad für Senioren.

Seit rund 40 Jahren ist Manke aktiv in der Arbeiterwohlfahrt. 2007 wurde er Kreisvorsitzender und hat den Aktivtreff „Billebogen“ in Lohbrügge mit initiiert. Er unterstützt den AWO-Besuchsdienst „Vertrauen im Alter“ und ist verantwortlich für die ehrenamtlich betriebenen Seniorentreffs im Bezirk. Aus dem Treff „Westibül“ hat er ein Bürgerhaus gemacht. Jedes Jahr organisiert er mit anderen an Heiligabend ein Essen für rund 100 einsame, ältere und einkommensschwache Menschen. „Dieses Jahr gibt es Wildschwein und Rotkohl“, sagt der Ausgezeichnete lachend.

Fritz Manke (71), AWO-Kreisvorsitzender von Bergedorf, ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.
Fritz Manke (71), AWO-Kreisvorsitzender von Bergedorf, ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.
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