AWO-Seniorenlotsin und Bezirksamtsleiter Schreiber weihen seniorengerechte Flächen in Billstedt ein

In den letzten zwei Jahren sind unter Federführung des Bezirksamtes seniorengerechte Flächen entstanden. Diese berücksichtigen das Sicherheits- und Sauberkeitsempfinden älterer Menschen, gewährleisten Barrierefreiheit, fördern Kommunikation unter den Bürgern und Senioren sowie schaffen Möglichkeiten zu Spiel- und Sportaktivitäten. Karin Naeve von der AWO, die seit zwei Jahren als erste Seniorenlotsin der Stadt Hamburg aktiv ist, hat die Seniorinnen und Senioren sowie Institutionen des Stadtteils zusammen mit dem Bezirksamt über das Projekt informiert und die Beteiligten miteinander vernetzt. „Das Projekt zeigt, dass das Interesse von Senioren, sich in das öffentliche Leben einzumischen, viel größer ist, als viele vermuten“, bilanziert Seniorenlotsin Naeve, die ehrenamtlich den AWO-Seniorentreff Billstedt leitet.

Ergebnis des Beteiligungsprozesses sind die Aufstellung von insgesamt 50 senioren­gerechten Bänken, die Gestaltung von barrierefreien Wegen, die Veranstaltung von regelmäßigen Qi Gong-Kursen sowie weiteren Sport- und Spielangeboten für die ältere Bevölkerung. Senioren des Stadtteils werden in Kürze Patenschaften für Teilflächen übernehmen, außerdem hat der BUND einen Schmetterlingslehrpfad in einer Fläche am Schleemer Bach eingerichtet. Die Vernetzung von Senioren mit Anbietern sozialer und kultureller Angebote im Stadtteil, beispielsweise dem Mehrgenerationenhaus oder dem Kulturpalast, hat laut Naeve viel ehrenamtliches Engagement in Bewegung gesetzt: „Wir haben mit diesem Projekt viele Menschen motiviert, sich für den Stadtteil Billstedt einzusetzen“, so die Seniorenlotsin.

AWO-Seniorenlotsin und Bezirksamtsleiter Schreiber weihen seniorengerechte Flächen in Billstedt ein
Bezirksamtsleiter Markus Schreiber und AWO-Seniorenlotsin Karin Naeve (2.v.l.) probieren zusammen mit zwei Seni- orinnen aus dem Stadtteil die Fitness- geräte am Luisenhof in Billstedt aus.
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