Bergedorfs Bezirksamtsleiter Arne Dornquast besucht AWO-Kinderspielhaus Kiebitz

Das offene Haus hat sich in dem vergangenen Jahrzehnt zu einem wichtigen Standort integrativer Bildungsarbeit für den Stadtteil entwickelt. Es ist auch für Eltern ein geschützter Raum, in dem sich Kinder sicher fühlen und ihre Persönlichkeit entfalten können. Bezirksamtsleiter Dornquast lobte bei seinem Besuch das „tolle, freundliche Haus“ und machte sich ein Bild von der Arbeit der zwei angestellten und acht freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Helge Jascke, Bereichsleiter des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie des AWO-Landesverbandes, erinnerte an die Geschichte des Spielhauses, das zunächst als mobiles Angebot in einem Bus gestartet hatte. Das Haus in Neuallermöhe-West, das im Jahr 2002 eröffnet wurde, bietet großzügige Räumlichkeiten mit allerlei Möglichkeiten, zu spielen, zu tanzen und kreativ zu sein – beispielsweise in der Werkstatt, der Küche oder dem Computerraum. Eltern erhalten hier auch Informationen über Erziehungs- und Bildungsangebote im Stadtteil.

Inzwischen werden vormittags 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren kostenlos in der „Kiebitzgruppe“ betreut, an einem Vormittag zudem eine Krabbelgruppe für Kinder unter drei Jahren. Außerdem gibt es an vier Tagen in der Woche Hausaufgabenhilfe, an drei Tagen offene Nachmittagsangebote und an zwei Tagen eine Mädchen- bzw. die Jungengruppe mit je acht Kindern. In den Ferien findet zudem ein besonderes Programm für 6- bis 13-Jährige statt.

Für das heutige Sommerfest hatten die Gruppen des Hauses und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedene Stationen am Haus und auf dem angrenzenden großen Spielplatzgelände vorbereitet, an denen die Kinder ihre Kreativität ausleben oder sich bewegen konnten – zum Beispiel beim Malen, Sägen, Kistenklettern oder auf einer Rollenrutsche. Gegrilltes und Kuchen sowie eine Verlosung rundeten die Jubiläumsveranstaltung ab.

Zu den Spielhäusern der AWO Hamburg

Spielhausleiterin Amke Heyen, Bezirksamtsleiter Arne Dornquast und Helge Jaschke, Bereichsleiter Kinder, Jugend und Familie des AWO-Landesverbandes (Vordergrund v.r.).
Spielhausleiterin Amke Heyen, Bezirks­amts­leiter Arne Dornquast und Helge Jaschke, Bereichsleiter Kinder, Jugend und Familie des AWO-Landesverbandes (Vordergrund v.r.).
Vielfältige Möglichkeiten gab es, sich zu bewegen und kreativ zu sein – hier beispielsweise an der Malschleuder.
Vielfältige Möglichkeiten gab es, sich zu bewegen und kreativ zu sein – hier bei­spiels­weise an der Malschleuder.
Zwei Jungs vor der Foto-Collage, die einen Rückblick auf 11 Jahre Geschichte des Spielhauses Kiebitz bieten.
Zwei Jungs vor der Foto-Collage, die einen Rückblick auf 11 Jahre Geschichte des Spielhauses Kiebitz bieten.
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