Demonstration am 23. November 2012 gegen Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich

Seniorenangebote, Suchthilfeeinrichtungen, Jugendzentren, Bücherhallen, Uni­versitäten und Bezirksämter: Die Liste der Einrichtungen und Angebote, die von der Rotstift-Politik des Senats betroffen sind, ist lang. Viele Einrichtungen stehen vor einer ungewissen Zukunft. Das Bündnis gegen Rotstift kämpft gegen die Kürzungen und ruft auf zu einer Demonstration am Freitag, dem 23. November, in der Hamburger Innenstadt unter dem Motto „Für eine soziale und gerechte Politik – gegen Kürzen und Kaputtsparen“. Die in der Arbeits­gemein­schaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGFW) organisierten Verbände befürchten Leistungs­ein­schränkungen wie eine Verschlechterung bei der Betreu­ungs­qualität von Kindern und Jugendlichen, Einschränkungen beim weiteren Ausbau der Betreuungs­angebote sowie Verschlechterung bei der Tarifentwicklung der nächsten Jahre.

Die Auftaktkundgebung beginnt um 14 Uhr am Südeingang des Dammtor-Bahnhofs (Dag-Hammarskjöld-Platz 8, Ausgang in Richtung CCH), die Demon­stration endet mit einer Kundgebung um 16 Uhr auf dem Hachmannplatz nahe des Hauptbahnhofs.

Im Bündnis gegen Rotstift haben sich Wohlfahrts- und Sozialverbände, Gewerk­schaften, Studierende, Bewegungsorganisationen und Dachverbände zusam­men­geschlossen, um ein deutliches Zeichen gegen die Politik des Senats zu setzen. Das Bündnis fordert den Senat und die Bürgerschaft auf, die Kürzungspläne zurückzunehmen, den Sozialstaat zu stärken und eine Erhöhung der Steuereinnahmen für Reiche, Vermögende und Kapitalgesellschaften durch­zusetzen.

Zum Demonstrationsaufruf

Zum Bündnis gegen Rotstift

Zur Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie Se­nio­ren­arbeit: Zwei der Postermotive, mit de­nen das Bündnis gegen Rotstift zur Demon­stra­tion aufruft.

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