50 Jahre: AWO-Seniorentreff Langenhorn feiert Jubiläum

Für viele ältere Menschen des Stadtteils ist der Treff zum zweiten Wohnzimmer geworden: Hier treffen sie sich mit ihren Freunden, machen Gymnastik, singen und klönen. Menschen, die persönliche Schicksalsschläge erlitten haben, finden hier neue Ansprechpartner und Kontakte oder sogar eine neue Aufgabe. So gewinnen viele Ältere wieder neuen Lebensmut, über die Teilnahme an den Angeboten oder sogar einer Mitarbeit im Treff selbst. AWO-Landes­geschäfts­führer Michael Schröder: „Wir wissen, dass es aufgrund des demographischen Wandels zukünftig deutlich mehr ältere Menschen geben wird. Umso wichtiger ist es, weiterhin Räume und Gelegenheiten zu schaffen, die Kontakte ermög­lichen, auch zu jüngeren Generationen.“ Schröder und der stell­vertretende AWO-Kreisvorsitzende Helmut Riedel dankten dem Seniorentreff-Leiter Harro Brehmer und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz.

Brehmer war bereits bei der Eröffnung des heutigen Seniorentreffs im Jahr 1963 dabei – als Praktikant. Der Treff war in das wenige Monate vorher eingeweihte Bürgerhaus eingezogen. Es folgten andere Einrichtungen und Verbände, wie beispielsweise der Sozialverband Deutschland, inzwischen korporatives Mitglied der AWO, sowie der Langenhorner Bürger- und Heimat­verein. Nach seinem Studium war Brehmer der erste und bisher einzige „Altenreferent“ des Bezirksamtes Hamburg-Nord. Zu den Erfolgen nach seiner Pensionierung gehört beispielsweise die Suche nach einem Tischlermeister, der auch Schüler und andere Langenhorner Bürgerinnen und Bürger anleitet, eigene Gitarren zu bauen. Der heutige Leiter des Bezirksamtes Harald Rösler dankte ebenfalls Harro Brehmer und der AWO, die das Bürgerhaus unweit der U-Bahn-Station Langenhorn-Markt stark mitgeprägt haben: „Die AWO ist ein lieber und verlässlicher Partner, und das Verhältnis ist von Freundschaft und Kooperation gekennzeichnet.“

Das Angebot des Treffs ist sehr vielfältig: Wer sich als Senior für den Computer und das Internet interessiert, kann den Umgang damit lernen und sich darüber hinaus über PC-Probleme austauschen. Zudem laden Spielrunden, Gedächt­nistraining, Singen oder eine Gymnastikgruppe zum geselligen Beisam­mensein ein. Auch Ausflugsfahrten werden organisiert: Anlässlich des 50-jäh­rigen Bestehens des Seniorentreffs wird eine besonders schöne Fahrt ange­boten: Am 4. Oktober geht es von Hamburg nach Mölln und von dort aus über den Elbe-Lübeck-Kanal bis nach Lauenburg.

Die AWO Hamburg ist mit 25 von 86 Seniorentreffs einer der größten Betreiber von Einrichtungen der offenen Seniorenarbeit in der Hansestadt.

Zu den Seniorentreffs der AWO Hamburg

Nahm die Glückwünsche von Landesgeschäftsführer Michael Schröder (li.) entgegen: Harro Brehmer, langjähriger Leiter des AWO-Seniorentreffs Langenhorn.
Nahm die Glückwünsche von Landesge­schäftsführer Michael Schröder (li.) entge­gen: Harro Brehmer, langjähriger Leiter des AWO-Seniorentreffs Langenhorn.
Blickte in seiner Rede auf die Geschichte des Treffs zurück: Helmut Riedel, stellvertretender AWO-Kreisvorsitzender Hamburg-Nord.
Blickte in seiner Rede auf die Geschichte des Treffs zurück: Helmut Riedel, stell­ver­tretender AWO-Kreisvorsitzender Hamburg- Nord.
Harald Rösler, Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Nord, im Gespräch mit weiteren Gästen der Jubiläumsveranstaltung.
Harald Rösler, Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Nord, im Gespräch mit weiteren Gästen der Jubiläumsveranstaltung.
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