Senator Scheele und Staatsrat Pörksen zu Gast in zwei AWO-Einrichtungen

Es war der zweite informelle Besuch der beiden Politiker bei der AWO Hamburg innerhalb eines halben Jahres: Der Präses der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Senator Detlef Scheele, und Staatsrat Jan Pörksen waren heute zunächst beim Jugend- und Bildungswerkes der AWO Hamburg gGmbH (JBW) und dann in der AWO-Kita Brunnenhof zu Gast.

Im JBW, das erst Ende letzten Jahres von Hamm nach Wandsbek umgezogen war, gab Geschäftsführerin Britta Seifert einen Einblick in die Berufs­orien­tierungs- sowie -ausbildungsangebote des Jugendberufshilfe-Trägers. Dabei führte sie die Gäste durch die Werkstätten, die von Jugendlichen mit gestaltet worden waren. Das JBW bildet seit fast 30 Jahren schulisch und sozial benachteiligte Jugendliche in verschiedenen Berufsbildern aus. Zudem werden schulpflichtige oder nicht mehr schulpflichtige Jugendliche von 15 bis 27 Jahren ohne oder mit schlechtem Hauptschulabschluss in ihrer Berufsorientierung unterstützt. Die Jugendlichen, die im JBW zum Fachinformatiker ausgebildet werden, präsentierten Scheele und Pörksen ihre gemeinsam gebauten Fahrsimulatoren.  

Ein weiteres erfolgreiches, sogar generationenübergreifendes Projekt des Jugend- und Bildungswerkes konnten die Behördenleiter direkt in der AWO-Kita Brunnenhof in St. Pauli miterleben: Zwei pensionierte Ingenieure, die von Auszubildenden des JBW unterstützt werden, haben bereits rund 700 Kinder im Vorschulalter mit einem generationenübergreifenden Projekt auf spielerische Weise an den PC herangeführt und dabei die Sprachentwicklung gefördert. Auch in der Kita Brunnenhof veranstalteten sie an drei Tagen hintereinander in jeweils einstündigen „Workshops“ zum Thema „PC und Sprache“. Dabei zeigten sie den Kindern, wie ein Computer zusammengesetzt ist – dass er beispielsweise ein Herz (Prozessor), Adern (Kabel) sowie ein Gedächtnis (Festplatte) hat. Die Kinder lernen zudem auf spielerische Art, die Maus eines PC sowie eine Sprachsoftware zu bedienen. Sie werden so in ihrem Spracherwerb gefördert und schon frühzeitig an die Bedienung eines PCs herangeführt.

Die Kita Brunnenhof bietet Kindern vom Krippenalter bis zu sechs Jahren aus verschiedenen Herkunftsländern eine ganztägige Bildung, Erziehung und Betreuung an. Sie ist aktiv an der Bundesinitiative „Frühe Chancen – Sprache und Integration“ und am Hamburger Programm „Kita Plus“ beteiligt: Sprachliche Bildung, der Partizipationsgedanke, die Zusammenarbeit mit Eltern sowie die Vernetzung im Stadtteil zählen damit zu den wesentlichen Schwerpunkten der Kita-Arbeit. Darüber hinaus setzt die Kita Brunnenhof das Konzept „Das Kita-Brückenjahr“ erfolgreich um und bereitet die angehenden Schulkinder gezielt auf den Wechsel in die 1. Schulklasse vor.

Zur Kita Brunnenhof

Zum Jugend- und Bildungswerk

Interessiert schauten Sozialsenator Detlef Scheele und Staatsrat Jan Pörksen dem Auszubildenden bei seiner Arbeit in der Werkstatt zu.
Interessiert schauten Sozialsenator Detlef Scheele und Staatsrat Jan Pörksen dem Auszubildenden bei seiner Arbeit in der Werkstatt zu.
Projektleiter Klaus Mertin zeigt den Kindern spielerisch, wie ein Computer zusammengesetzt ist.
Projektleiter Klaus Mertin zeigt den Kindern spielerisch, wie ein Computer zusammengesetzt ist.
(v.li., hintere Reihe): Klaus Mertin, Leiter des JBW-Projektes „PC & Sprache“, Senator Detlef Scheele, Michael Schröder, Landesgeschäftsführer der AWO Hamburg, sowie Staatsrat Jan Pörksen verfolgen, wie die Kinder die Sprachsoftware bedienen.
(v.li., hintere Reihe): Klaus Mertin, Leiter des JBW-Projektes „PC & Sprache“, Senator Detlef Scheele, Michael Schröder, Landesgeschäftsführer der AWO Hamburg, sowie Staatsrat Jan Pörksen verfolgen, wie die Kinder die Sprachsoftware bedienen.
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