Vorstandsvorsitzender des AWO-Bundesverbandes Wolfgang Stadler besucht Hamburger Landesverband

In seiner Rede vor den Delegierten beschrieb der 56-jährige Stadler eine deutliche Verschlechterung der Rahmenbedingungen für soziale Arbeit seit dem Start der neuen Bundesregierung. „Die Menschen erwarten zu Recht von der Bundesregierung, dass notwendige Sparmaßnahmen und konkrete Schritte zur Verbesserung der Einnahmen des Staates sozial ausgewogen sein müssen", betonte der Bundesvorsitzende vor der am Wochenende beginnenden Sparklausur der Bundesregierung. Die AWO werde die erfolgreiche Lobbyarbeit für die Schwachen der Gesellschaft in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Arbeitsmarkt, Kinderbetreuung und Mi­grations­arbeit auch in anderen Politikfeldern intensivieren.

Ferner wies der ehemalige Geschäftsführer des AWO-Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe e.V. darauf hin, dass es angesichts der zunehmenden Anforderungen in Richtung Professionalisierung wichtig sei, dass haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter gut zusammenarbeiteten. „Ziel des Ver­bandes muss es sein, neue Mitglieder zu gewinnen, zu integrieren und ihnen verantwortliche Aufgaben zu übertragen“, so Stadler.

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Vorstandsvorsitzender des AWO-Bundesverbandes Wolfgang Stadler besucht Hamburger Landesverband
Begrüßten den AWO-Bundesvorsitzenden Wolfgang Stadler (li.) in Hamburg: Holger Kahlbohm (Mitte), Vorsitzender des Landes­vorstandes, und Claus Gotha (re.), Ge­schäfts­führer der AWO Hamburg
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